SEAT unterstützt beim Impfen

SEAT unterstützt beim Impfen der spanischen Bevölkerung

01.03.2021
  • Täglich bis zu 8.000 Impfdosen verabreicht
  • Infrastruktur und medizinisches Personal als elementare Beiträge
  • Regierung lobt, SEAT stelle "sein ganzes Potenzial in den Dienst des Landes"

Die SEAT S.A. und das katalanische Gesundheitsministerium haben sich über eine Zusammenarbeit und die Koordination der Impfungen gegen COVID-19 für die breite Bevölkerung verständigt. Der spanische Automobilhersteller hat angeboten, seine Infrastruktur und sein medizinisches Personal zur Verfügung zu stellen, um die Gesundheitsbehörden bei der Verabreichung der Impfstoffe an die umliegende Bevölkerung zu unterstützen. Das Angebot umfasst auch die Impfung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von SEAT sowie des Volkswagen Konzerns in Katalonien zusammen mit ihren Familien. Damit folgt der spanische Automobilhersteller dem offiziellen Impfplan der Behörden. Mit diesem Beitrag möchte das Unternehmen zudem seine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft untermauern und deutlich machen, dass es sich am Kampf gegen die Pandemie aktiv beteiligen möchte.

Die Details der Initiative wurden bei einem Treffen im SEAT Firmensitz in Martorell beschlossen. An dem Gespräch hatten unter anderem der Vizepräsident der katalanischen Regierung, Pere Aragonès, die katalanische Gesundheitsministerin Alba Vergés sowie der Vorstandsvorsitzende der SEAT S.A. und CUPRA CEO Wayne Griffiths teilgenommen. Auch Xavier Ros, Vorstand für Personal und Organisation bei der SEAT S.A., Patricia Such, die für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zuständig ist, und der Direktor für institutionelle Beziehungen, Josep Maria Recasens, waren anwesend.

Medizinisches Personal von SEAT kann täglich 8.000 Impfdosen verabreichen

Unter anderem wurde vereinbart, dass die SEAT S.A. eines ihrer Gebäude als Impfzentrum für die Einwohner des Landkreises Baix Llobregat bereitstellt. Die Räumlichkeiten werden umfunktioniert, sodass das medizinische Personal von SEAT die Impfdosen dort verabreichen kann. Mit dieser Aktion, die in dem Moment startet, wenn ausreichend Impfstoffe verfügbar sind, möchte die SEAT S.A. die Immunisierung der Gesamtbevölkerung beschleunigen und zur Entlastung des Gesundheitssystems beitragen. Das Unternehmen rechnet damit, pro Tag etwa 8.000 Impfdosen oder hochgerechnet 160.000 Impfdosen pro Monat verabreichen zu können. Der spanische Automobilhersteller hat zudem angeboten, nach Beauftragung durch die Gesundheitsbehörden in Übereinstimmung mit dem Impfplan alle Mitarbeiter der SEAT S.A. und des Volkswagen Konzerns sowie deren Familien im übrigen Spanien zu impfen, sobald genug Impfstoffe verfügbar sind. Dies wären insgesamt rund 50.000 Menschen.

"Seit Beginn der Pandemie haben wir alle erdenklichen Anstrengungen unternommen, um die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Mithilfe einer ausgeklügelten Teststrategie haben wir im vergangenen Jahr mehr als 100.000 Tests durchgeführt, wobei die Infiziertenrate nur bei 0,7 Prozent lag. Eine gute Zusammenarbeit ist entscheidend, um die Wirtschaft des Landes zu stärken und uns nach der Prävention und dem Schutz auch um die Immunisierung zu kümmern. Wir möchten die wirtschaftliche Erholung vorantreiben und unser Gesundheitsdienst wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Wir sind sehr stolz, heute verkünden zu können, dass wir die notwendigen Maßnahmen einleiten, um Tausende von Menschen impfen zu können", sagte Wayne Griffiths. "Die Produktion von mechanischen Beatmungshilfen, die wir zu Beginn der Pandemie auf den Weg gebracht hatten, ist eines der fantastischsten Projekte in der 70-jährigen Geschichte von SEAT. Dank der Verfügbarkeit von Impfstoffen können wir nun sehr optimistisch in die Zukunft blicken. Wir sind davon überzeugt, dass Prävention und Impfstoffe der Schlüssel sind, damit wir diese Pandemie überwinden und schon bald unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben wieder aufnehmen können."

Xavier Ros betonte: "Wir haben bei SEAT bereits vor Jahren Standards für die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeführt, deren Bedeutung sich während der Pandemie erneut eindrucksvoll gezeigt hat, da wir bei unserer Belegschaft nur sehr niedrige Infektionsraten zu verzeichnen hatten. Wir werden nun helfen, das Virus auch außerhalb unseres eigenen Unternehmens auf die effektivste Art und Weise zu bekämpfen, und das ist die Impfung."

Pere Aragonès bedankte sich für "die anhaltende Bereitschaft von SEAT, mit der katalanischen Regierung zusammenzuarbeiten und sein ganzes Potenzial in den Dienst des Landes zu stellen". Außerdem hob er "das Engagement des Unternehmens für die Bürger hervor, durch Initiativen wie diese oder auch während der ersten Welle der Pandemie, als SEAT durch die Entwicklung und Herstellung von mechanischen Beatmungshilfen viele Leben rettete". Alba Vergés unterstrich, dass "die Vereinbarung zwischen der katalanischen Regionalregierung und SEAT ein weiteres Beispiel dafür ist, dass die Impfung gegen COVID-19 die Zusammenarbeit aller erfordert. Im Gesundheitsministerium sind wir für diese Kooperation dankbar. Gleichzeitig ist es wichtig, dass wir mehr Impfstoffe erhalten, um die Impfbemühungen zu beschleunigen."

CUPRA "Motorhome" als mobiles Impfzentrum für abgelegene Gebiete
Im Rahmen der Vereinbarung mit der katalanischen Regionalregierung hat sich die SEAT S.A. verpflichtet, die Verteilung des Impfstoffes an abgelegene Regionen zu unterstützen. Die Mitarbeiter des Unternehmens werden in umgebauten CUPRA "Motorhomes", großen Wohnmobilen, die sonst im Rahmen des Motorsport-Engagements im Einsatz sind, dorthin fahren. In diesen Wohnmobilen kann das medizinische Personal den Einwohnern verschiedener katalanischer Städte, in Absprache mit den Gesundheitsbehörden, die Impfung verabreichen. Wie im Impfplan der katalanischen Regierung vorgesehen, haben die Gesundheitsfachkräfte der SEAT S.A. in den vergangenen Tagen ihre erste Impfdosis erhalten. Das Treffen bot auch die Gelegenheit, dass die Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde ihren Kolleginnen und Kollegen bei SEAT die Vorgehensweise bei der Verabreichung des Impfstoffs erläutern konnten. Seit Beginn der Pandemie hat sich ein Team aus mehr als 100 Unternehmensmitarbeitern dafür eingesetzt, die Verbreitung von COVID-19 unter den mehr als 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erfolgreich zu verhindern: Nur ein Prozent der Belegschaft wurde bisher positiv getestet. SEAT rechnet auch damit, entsprechend der Impfpriorisierung der Gesundheitsbehörden seine wichtigsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den kommenden Wochen impfen zu können. Dies würde etwa 2.000 Personen betreffen.

SEAT mit großem Verantwortungsbewusstsein im Kampf gegen die Pandemie

Angesichts der Herausforderungen durch COVID-19 hat die SEAT S.A. inzwischen in vielerlei Hinsicht ihr Verantwortungsbewusstsein, ihre Kreativität und ihre Entschlossenheit beim Einsatz für die Gesellschaft unter Beweis gestellt: Neben der Herstellung von mechanischen Beatmungshilfen war die SEAT S.A. auch das erste Unternehmen in Spanien, das seine 15.000 Mitarbeiter PCR-Tests unterzogen hat, um ihre Gesundheit zu garantieren und die Verbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern. Anfang des Jahres ging das Unternehmen noch einen Schritt weiter und genehmigte ein Programm, in dessen Rahmen mehr als 10.000 Mitarbeiter an allen Arbeitsstandorten zweimal die Woche auf Antigene getestet werden - mit durchschnittlich 4.500 Tests pro Tag. In Verbindung mit anderen Hygiene- und Präventionsmaßnahmen, die am Arbeitsplatz eingeführt wurden (häufiges Händewaschen, Verwendung von Gesichtsmasken, Einhaltung von Abstandsregeln, Kapazitätseinschränkungen), ist es dem Unternehmen gelungen, die Zahl der positiven Fälle in seiner Umgebung weit unter dem Durchschnitt zu halten.