Kurz erklärt

Quick Facts

  • Als effektivste Form des Rückhaltesystems haben sich Airbags in Kombination mit Sicherheitsgurten erwiesen.
  • Bei einem seitlichen Crash kommen Seiten- und Kopfairbags zum Einsatz.
  • Seitenairbags schützen Oberkörper und Kopf.
  • Kopfairbags reduzieren insbesondere die Gefahr von Schädelverletzungen und ergänzen die Wirkungsweise von Seitenairbags.
  • Die Sicherheitsausstattung der SEAT Fahrzeuge wird durch den Knieairbag auf der Fahrerseite komplettiert.
  • Die Deaktivierung des Beifahrerairbags ermöglicht die Unterbringung eines Kindersitzes auf dem Beifahrersitz. 

 

 

 

Airbag

Als effektivste Form des Rückhaltesystems haben sich Airbags in Kombination mit Sicherheitsgurten erwiesen. Um den unterschiedlichen Unfallarten Rechnung zu tragen, stattet SEAT seine Fahrzeuge mit bis zu sechs Airbags aus. Neben den Frontairbags für Fahrer und Beifahrer, die Kopf und Oberkörper bei einem Frontalaufprall auffangen, verfügen die äußeren Sitzplätze über Seitenairbags, die ebenfalls dem Schutz von Kopf und Oberkörper bei einem seitlichen Crash dienen. Kopfairbags spannen sich bei einem Seitencrash nahezu über den gesamten Bereich der Seitenscheiben und schützen so gezielt den Kopf der Insassen vor Verletzungen. Während der Fahrerairbag im Lenkrad integriert ist, befindet sich der Beifahrer-Luftsack in einer Verkleidung der Armaturentafel, die bei Auslösung an vorgesehenen Nähten durchbrochen wird. Bei einem Aufprall löst ein Crashsensor pyrotechnisch den Gasgenerator aus, der die Airbags in weniger als 50 Millisekunden mit Stickstoff füllt. Damit der aufgeblasene Airbag den Oberkörper auffangen kann und dieser nicht wieder zurückfedert, ist die Hülle mit Ventilen versehen, die ein kontrolliertes Entweichen der Luft erlauben. Wenn der Körper nach dem Crash in seinem Sitz zur Ruhe kommt, hat sich der Airbag bereits komplett entleert. Der Fahrerairbag im Fullsize-Format fasst bis zu 80 Liter, der Beifahrerairbag hat bis zu 150 l Volumen. Der Beifahrerairbag lässt sich über einen Schlüsselschalter mit dem Zündschlüssel deaktivieren, damit beispielsweise ein Reboard-Kindersitz auf dem Beifahrersitz gefahrlos platziert werden kann. SEAT rüstet alle Modelle mit Airbagsystemen aus, deren Funktionssicherheit ständig durch das Steuergerät überprüft wird.

Fahrer- und Beifahrerairbag

Fahrer- und Beifahrerairbag sollen vor Kopf- und Brustverletzungen bei einem Frontalunfall schützen. Ihre volle Wirkung erlangen sie nur in Kombination mit dem Sicherheitsgurt.

Während der Fahrerairbag im Pralltopf des Lenkrads integriert ist, befindet sich der Frontairbag für den Beifahrer vor seiner Sitzposition in der Verkleidung der Armaturentafel, die bei Auslösung an vorgesehenen Nähten durchbrochen wird. Erkennt die Sensorik des elektronischen Auslösegeräts den Aufprall, zündet sie ab einer gewissen Kollisionsgeschwindigkeit den pyrotechnischen Gasgenerator der Airbags. Das schlagartig freigesetzte Gas muss das Luftkissen auffüllen, bevor der Körper auftrifft.

Bei Aufprall von Kopf und Oberkörper darf das Luftkissen kein festes Hindernis bilden, indem es seinen Druck hält. Der auftreffende Körper drückt die Gasfüllung durch Abströmöffnungen im Luftkissen heraus. Somit entsteht der Effekt eines weichen Abfangens.

Der Fahrerairbag im Fullsize-Format fasst zwischen 60 und 65 Liter des Gases, der Beifahrerairbag hat bis zu 150 Liter Volumen in Abhängigkeit von der Größe des Fahrzeugs. Außerdem lässt sich der Beifahrerairbag häufig über einen Schlüsselschalter mit dem Zündschlüssel deaktivieren, damit beispielsweise ein Reboard-Kindersitz auf dem Beifahrersitz gefahrlos platziert werden kann.

SEAT rüstet alle Modelle mit Airbagsystemen aus, deren Funktionssicherheit ständig durch ein Kontrollsystem überprüft wird.

Beifahrerairbag-Deaktivierung

Die Deaktivierung des Beifahrerairbags ermöglicht die Unterbringung eines Kindersitzes auf dem Beifahrersitz. Auch bei dem Durchladen langer Gegenstände auf der Beifahrerseite sollte der Airbag deaktiviert werden. Praxistauglichkeit und Nutzwert werden so verbessert. Ein deutlicher Warnhinweis gibt zuverlässig Auskunft über die Deaktivierung und sorgt so für Sicherheit.

Knieairbag

Der Knieairbag zählt zu den neuesten Innovationen, die aus der Unfallforschung entwickelt wurden. Die Sicherheitsausstattung der SEAT Fahrzeuge wird durch den Knieairbag auf der Fahrerseite komplettiert.

Das Modul deckt den unteren Teil des Armaturenbretts unterhalb der Lenksäule ab und schützt bei einem Frontalaufprall den Bereich der Knie und Beine des Fahrers vor schweren Verletzungen.

Zudem werden Oberschenkel und Becken beim Auslösen des Knieairbags zurückgehalten. Dadurch wird gewährleistet, dass der Fahrer beim Aufprall nicht unter dem Gurt hindurch rutscht, sondern - in aufrechter Position sitzend - optimal durch den Sicherheitsgurt und den Frontairbag geschützt ist. Indirekt wird durch dieses Rückhaltesystem somit auch die Belastung für den Brustkorb reduziert.

Kopfairbag-System

Bei einem seitlichen Crash, der nach der Frontalkollision die zweithäufigste Unfallart ist, kommen Seiten- und Kopfairbags zum Einsatz. Kopfairbags reduzieren insbesondere die Gefahr von Schädelverletzungen und ergänzen die Wirkungsweise von Seitenairbags.

Die Kopfairbags oder auch "Windowbags" genannt, sind entlang des Daches platziert. Der Kopfairbag ist ein flächiger Airbag, der beim Entfalten den Bereich der Seitenscheiben von der A- bis zur C-Säule abdeckt und damit zusätzlich besonderen Schutz für den Kopf bietet.

Seitenairbag

Mit einem Anteil von rund 20 Prozent bilden seitliche Kollisionen die nach Frontalkollisionen zweithäufigste Unfallart.

Seitenairbags schützen Oberkörper und Kopf. Sie unterstützen die Wirkung aller konstruktiven Maßnahmen, die zum Schutz der Insassen gegen einen seitlichen Aufprall im Karosseriebereich eingearbeitet sind.

Für Fahrer und Beifahrer befinden sich die Seitenairbags meist in den Rückenlehnen der Vordersitze und somit stets in der richtigen Position, um den Oberkörper zu schützen. Für die Fondpassagiere sind die Seitenairbags häufig in den Türverkleidungen untergebracht.

Da ein Pkw im Seitenbereich über geringe Deformationszonen verfügt und der Abstand zwischen Insassen und Fahrzeugtür gering ist, bleiben bei der Seitenkollision für Erkennung, Aktivierung und Aufblasen wesentlich weniger Zeit als bei Frontairbags.

Der Kopf-Thorax-Seitenairbag für Fahrer und Beifahrer wird für viele SEAT Modelle angeboten und schützt die Insassen zusätzlich bei einem entsprechenden seitlichen Aufprall vom Kopf bis zum Rippenbereich.

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