Kurz erklärt

Quick Facts

  • Für den Einsatz eines geregelten Katalysators ist eine präzise dosierte, variable Zuteilung des Kraftstoffs zwingend erforderlich. Diese Anforderung erfüllt nur die Einspritzung mit elektronischer Steuerung optimal.
  • Einspritzanlagen sorgen bei Ottomotoren moderner Autos für die Gemischaufbereitung.
  • Bei der Diesel-Direkteinspritzung wird der Kraftstoff direkt in den Verbrennungsraum eingespritzt.
  • Bei modernen Dieselmotoren wird der Kraftstoff nicht immer auf ein Mal in den Brennraum eingespritzt, sondern in bis zu vier Einzeleinspritzungen aufgeteilt.
  • Bei der Haupteinspritzung wird, wie der Name schon sagt, der Hauptteil des Kraftstoffes in den Zylinder geleitet. Vor der Haupteinspritzung erfolgt die Pilot- bzw. Voreinspritzung. Die sogenannte Nacheinspritzung schließt den Einspritzvorgang ab.

 

 

Einspritzanlage

Einspritzanlagen sorgen bei Ottomotoren moderner Autos für die Gemischaufbereitung.

Für den Einsatz eines geregelten Katalysators ist eine präzise dosierte, variable Zuteilung des Kraftstoffs zwingend erforderlich. Diese Anforderung erfüllt nur die Einspritzung mit elektronischer Steuerung optimal.

Die Zentraleinspritzung dosiert den Kraftstoff über eine Einspritzdüse für alle Zylinder. Effizienter und wirtschaftlicher ist jedoch die Multipoint-Einspritzung (oder auch "Mehrstelleneinspritzung" genannt).

Hier ist pro Zylinder jeweils eine Einspritzdüse für die Kraftstoffdosierung zuständig. Die Gemischbildung erfolgt meist unmittelbar vor dem Einspritzventil im Saugrohr.

Die elektronisch geregelte Kraftstoffeinspritzung sorgt für eine optimale Gemischbildung in jedem Zylinder. Damit werden die Anforderungen an hohe Motorleistung, günstigen Verbrauch und ein gutes Abgasverhalten des Motors erreicht.

Die Multipoint-Einspritzung, wie sie bei SEAT für alle Benzinmodelle Verwendung findet, erfüllt dieses Ziel durch eine individuelle Gemischbildung pro Zylinder, die eine hohe Laufruhe sowie einen reduzierten Schadstoffausstoß bewirkt.

Diesel-Direkteinspritzung

SEAT bietet in allen Modellreihen Diesel-Direkteinspritztechnik mit dem Common-Rail-System an.

Bei der Diesel-Direkteinspritzung wird der Kraftstoff direkt in den Verbrennungsraum eingespritzt. Der Direkteinspritzer-Diesel ist zurzeit der effizienteste Verbrennungsmotor mit dem höchsten Wirkungsgrad.

Bei der Diesel-Direkteinspritzung gibt es verschiedene Verfahren, um den Verbrennungsvorgang zu optimieren. Bis heute haben sich neben dem Pumpe-Leitung-Düse-System das Common-Rail- und das Pumpe-Düse-System etabliert.

Voreinspritzung

Die Voreinspritzung, auch Piloteinspritzung genannt, erfolgt vor der Haupteinspritzung. Dadurch soll der Verbrennungsvorgang beim Dieselmotor "sanfter" gestaltet werden. Laufruhe und Geräuschentwicklung sollen verbessert werden.

Haupteinspritzung

Bei modernen Dieselmotoren wird der Kraftstoff nicht immer auf ein Mal in den Brennraum eingespritzt, sondern in Abhängigkeit von der Drehzahl und Last wird die Einspritzung in bis zu vier Einzeleinspritzungen aufgeteilt.

Bei der Haupteinspritzung wird, wie der Name schon sagt, der Hauptteil des Kraftstoffes in den Zylinder geleitet. Vor der Haupteinspritzung erfolgt die Pilot- bzw. Voreinspritzung, die so genannte Nacheinspritzung schließt den Einspritzvorgang ab.

Nacheinspritzung

Um die Verbrennung noch effizienter zu gestalten, bedient man sich der Mehrfacheinspritzung. Je nach Drehzahl und Motorlast verfügen moderne Dieselmotoren über eine Vor-, eine Haupt- und eine Nacheinspritzung. Zielsetzung der Nacheinspritzung ist es, die Verbrennung weiter zu optimieren und somit die Emissionswerte zu reduzieren.

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