Stian Paulsen siegt und übernimmt die Serien-Führung

Nach dem vom Spanier Mikel Azcona (PCR Sport) dominierten ersten Rennen, welches er  von der Poleposition (1'46.908) aus zum Sieg fuhr, dabei zusätzlich die schnellste Runde (1'49.524) und 7,5 Sekunden Vorsprung vor Stian Paulsen (Stian Paulsen Racing) erreichte, stand am Sonntag das zweite Rennen des SEAT Leon Eurocup am portugiesischen Rennring an.

Unter idealen Wetterbedingungen durfte im zweiten Rennen Stian Paulsen das Siegertreppchen betreten. Hinter dem Norweger nahmen nach einem viel umkämpften Rennen Lucile Cypriano (JSB Competition) und Mauricio Hernandez (PCR Sport) als zweite und dritter Verfolger Platz. Die Französin fuhr am Tag davor auf den siebenten Platz und zeigte mit der besten Runde des Wochenendes in Estoril (1'49.319) großes Potential auf.


Wenn der Samstag im Zeichen von Azcona stand, dann war der darauf folgende Tag ganz im Zeichen von Stian Paulsen. Dieser fuhr mit einem spektakulären Start vom sechsten Rang nach nur zwei Runden an die Spitze. Paulsens Leon Cup Racer flitzte unermüdlich über die Strecke, aber Maruicio Hernandez und der junge Lucile Cypriano blieben ihm mit ihren 1'51s Abstand stets im Nacken. Genau in diesem Augenblick, in der Mitte des Rennens angekommen, veränderte Stian Paulsen seinen Rhythmus, begann seinen Vorsprung unantastbar auszubauen und brachte diesen mit fast vier Sekunden vor dem Zweitplatzierten ins Ziel.

Es blieb auf jeden Fall bis zum Schluss spannend und die Entscheidung um den zweiten Platz auf dem Podest entschied sich erst in der letzten Runde, als sich die talentierte Französin den zweiten Rang sicherte und Mauricio Hernandez als Drittplatzierten hinter sich aufschob.

Nach einen hektischen und eindrucksvollem Sonntag in Portugal führt also der Norweger, nach seinem zweiten Platz im ersten Rennen und dem Sieg am heutigen Tag,  den SEAT Leon Eurocup mit 44 Punkten an. Hinter ihm folgen Mikel Azcona (PCR Sport) mit vierzig Punkten und Lucile Cypriano (JSB Competition) mit 24 Punkten.

Das nächste Rennen des SEAT Leon Eurocup wird am 14. und 15. Mai auf der britischen Rennstrecke Silverstone stattfinden.

Stian Paulsen (Stian Paulsen Racing), Sieger des zweiten Rennens des 2016 SEAT Leon Eurocup: "Gerade weil ich nicht viel Zeit hatte, das neue Fahrzeug einzufahren, bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Wochenendes. Wir erreichten am Samstag nach einem spannenden Kampf mit Nielsen (Langeveld) den zweiten Platz und konnten am Sonntag einen Sieg einfahren. Ich habe das Rennen sehr genossen und es war ein großartiges Wochenende für mich. Wir wurden von Runde zu Runde schneller und besser und konnten schlussendlich am Samstag den zweiten Platz und darauffolgenden Tag den Sieg für uns beanspruchen. Wir sind wieder im Rennen."

Lucile Cypriano (Baporo Motorsport), zweite im zweiten Rennen des 2016 SEAT Leon Eurocup: "Am Samstag konnte ich mit dem siebenten Platz nicht zufrieden sein, aber am Sonntag war alles anders. Wir haben uns durch gewisse Änderungen und mechanische Anpassungen verbessern können und meine Leistung hat ebenfalls gepasst. Sonntag waren wir einfach gesamt besser eingestellt und konnten Championshippunkte mitnehmen. Diese Leistung möchte ich in die folgenden Rennen mitnehmen und weiterhin um Podiumsplätze mitkämpfen."

Muaricio Hernandez (PCR Sport), dritter im zweiten Rennen des 2016 SEAT Leon Eurocup: "Ich bin wirklich sehr glücklich mit der Arbeit des PCR Teams. Nachdem wir die letzte Saison stark beendet haben, konnten wir dieses Wochenende wirklich gut an diese Leistungen anknüpfen. Im Qualifiying am Freitag war ich Zweiter. Am nächsten Tag hatten wir leider kein Glück im gewerteten Lauf und schließlich auch nicht im Rennen selbst. Ich habe gezeigt, wozu wir in der Lage sind - und zwar in der Meisterschaft mitzufahren und um führende Positionen in jedem Rennen zu kämpfen. Ich kann dieses Wochenende mit einem Lächeln abschließen."

Jaime Puig, Vorstand von SEAT Sport: "Das erste Wochenende war wirklich gut. Wir durften zwei interessante Rennen sehen, die alles mitbrachten: Zwei unterschiedliche Sieger, spannende Zweikämpfe und sehr viel Spannung. Es gab glücklicherweise keine gefährlichen Momenten oder Unfälle und das ist immer erfreulich. Wir alle können gespannt in das nächste Wochenende gehen und uns auf ein ebenfalls so ereignisreiches Rennen freuen."