Umweltengagement

SEAT reduziert seinen ökologischen Fußabdruck um 40 Prozent

05.06.2020
  • Senkung der CO2-Emissionen in der Produktion seit 2010 um 65 Prozent
  • Verringerung des Abfallaufkommens allein im Jahr 2019 um 38,5 Prozent
  • Bis 2025 soll die Umweltbelastung durch das Werk in Martorell halbiert werden
  • Investition von 27 Millionen Euro in Umweltinitiativen im Jahr 2019

Bekenntnis zum Umweltschutz: SEAT hat im Jahr 2019 weiterhin an der Reduktion der Umweltbelastung durch seine Produktion gearbeitet. Der spanische Autohersteller hat die fünf wichtigsten produktionsbezogenen Umweltindikatoren seit dem Jahr 2010 um 43 Prozent reduzieren können. Dazu zählen Energie- und Wasserverbrauch, Abfallerzeugung, flüchtige organische Verbindungen und CO2-Ausstoß. So macht das Unternehmen einen großen Schritt in Richtung der für das Jahr 2025 gesteckten Ziele, die eine Reduktion der durch die Produktion bedingten Umweltbelastung um 50 Prozent im Vergleich zum Jahr 2010 vorsehen

Seit SEAT vor einem Jahrzehnt seine Umweltoffensive startete, konnte das Unternehmen seinen Energie- und Wasserverbrauch um 26 Prozent beziehungsweise 32 Prozent reduzieren. Das Abfallaufkommen ging sogar um 58 Prozent zurück, die flüchtigen organischen Verbindungen konnten um 23 Prozent und der CO2-Ausstoß in der Produktion um 65 Prozent gesenkt werden. Insgesamt investierte SEAT allein im vergangenen Jahr rund 27 Millionen Euro in Umweltinitiativen.

SEAT Vorstand für Produktion und Planung Dr. Christian Vollmer sagte: "SEAT hat sich der Umwelt verpflichtet. Darum arbeiten wir seit Jahren an der Minimierung der Umwelteinflüsse durch unser Unternehmen. Seit 2010 haben wir den ökologischen Fußabdruck um 43 Prozent und den CO2-Ausstoß um 65 Prozent reduzieren können. Unser Ziel ist, dass wir jeden Tag einen weiteren kleinen Schritt machen, um unseren Planeten zu schützen."

38,5 Prozent weniger Abfall innerhalb nur eines Jahres

2019 hat sich das Unternehmen auf die Einführung neuer Maßnahmen zur Abfallvermeidung und einer effizienteren Abfallwirtschaft konzentriert. Um dies zu erreichen, wurden in der Produktion mehrere Initiativen aus einem umfassenden Konzept umgesetzt - von einem grundsätzlich geringeren Abfallaufkommen bis hin zu neuen Recycling-Verfahren. In nur einem Jahr konnte der Abfall um 38,5 Prozent reduziert werden, insgesamt ging das Aufkommen gegenüber dem Jahr 2010 um 58 Prozent zurück. Auf jedes produzierte Fahrzeug entfallen umgerechnet nun zwei Kilogramm weniger Müll.

Die wichtigsten Initiativen im Jahr 2019

Zu den Höhepunkten der 2019 ergriffenen Maßnahmen gehört die Reduzierung von Produktverpackungen sowie Abfallaufkommen durch Spachtelmasse und eine verbesserte Mülltrennung und -aufbereitung. SEAT hat seinen Mitarbeitern beispielsweise wiederverwendbare Flaschen zur Verfügung gestellt und konnte so den Plastikverbrauch um 22 Tonnen reduzieren.

Im Jahr 2019 hat der spanische Autohersteller mehrere Programme zur CO2-Reduzierung und zur Erzielung einer höheren Energieeffizienz gestartet - wie zum Beispiel das Projekt zur Rückgewinnung von Energie aus den Schornsteinen von Lacktrockenöfen. Dies führt zu jährlichen Einsparungen von 11,7 GWh (Gigawattstunden) beim Erdgasverbrauch, was dem Bedarf von fast 2.400 spanischen Haushalten in einem ganzen Jahr entspricht. Dank dieses Plans werden 2.400 Tonnen CO2 weniger pro Jahr ausgestoßen.

In der Lackiererei wurden mehrere erfolgreiche Einsparungsinitiativen umgesetzt, darunter die Wiederverwendung von Wasser, das zum Lackieren der Fahrzeuge verwendet wurde. Durch Abscheiden und Reinigen kann es in einem vollständig geschlossenen Kreislauf wiederverwendet werden.

Darüber hinaus pflanzten Mitarbeiter des Unternehmens Bäume im Llobregat-Delta mit dem Ziel, die biologische Vielfalt zu erhalten. Diese Initiative ist Teil des Projekts zur Wiederherstellung des Lebensraums im Naturschutzgebiet Llobregat-Delta, in dessen Nähe zwei der Produktionsstätten von SEAT liegen: SEAT Barcelona und SEAT Componentes.

Umweltengagement

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie von SEAT wurde 2010 die Ecomotive Factory ins Leben gerufen. Damit sollen die Auswirkungen durch das SEAT Werk in Martorell auf die Umwelt so weit wie möglich minimiert werden. Umweltinitiativen gewinnen im Rahmen der globalen Unternehmensmission "Move to Zero" noch größere Bedeutung. Das Ziel von "Move to Zero" ist es, die Umweltauswirkungen aller Mobilitätsprodukte und -lösungen während ihres gesamten Lebenszyklus zu minimieren - von der Beschaffung der Rohstoffe über die Produktion bis zum Ende ihrer Nutzungsdauer. So werden ganze Ökosysteme geschützt, was sich positiv auf die Umwelt und die Gesellschaft auswirkt. "Move to Zero" steht im Einklang mit der Nachhaltigkeitsverpflichtung des Unternehmens und des Volkswagen Konzerns, die im Pariser Abkommen festgelegten Umweltziele zu erreichen. Die gemeinsame langfristige Vision ist es, bis 2050 ein CO2-neutrales Unternehmen zu sein.